Die Uhr beim Bund der Steuerzahler zählt rückwärts!

Erstmals seit 22 Jahren läuft die Uhr beim Bund der Steuerzahler anders herum.

Ist die Wirtschaftspolitik daran Schuld?

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Das Spiel des Wahnsinns

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten der Menschen ein Treffen hatten. Als die Langeweile zum Dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn, wie immer sehr gewitzt, vor: „Lasst uns Verstecken spielen!“

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Die „Big-Five“ – Hilfreich für Schriftsteller und psychologisch Interessierte

Seit längerer Zeit besuche ich die Webseiten einiger Schriftsteller, Schreibtherapeuten, Schreibagenturen und einigen anderen Vertretern der schreibenden Zunft.

Den Ausdruck „Big-Five“ liest man auf diesen Seiten des Öfteren. Diese „Big-Five“ werden gern zur literarischen Figurenentwicklung herangezogen. Sie stellen Charaktereigenschaften oder Persönlichkeitsmerkmale von Personen (real oder fiktiv) dar, anhand derer die Personen/Figuren mit realen/beschriebenen Situationen umgehen.

Diese fünf Charaktereigenschaften/Persönlichkeitsmerkmale sind:

  1. Offenheit – Wie aufgeschlossen ist man für neue Erfahrungen
  2. Gewissenhaftigkeit – Hierbei ist die Selbstkontrolle ausschlaggebend
  3. Neurotizismus – Definiert/Beschreibt das Erleben von negativen Emotionen.
  4. Verträglichkeit – Hier bei ist der persönliche Altruismus ausschlaggebend.
  5. Extraversion – Hier wird versucht die persönliche Aktivität und das soziale Verhalten zu definieren/beschreiben.

BigfiveAuf der verlinkten Seite wird auch eine Kritik erwähnt. Diese Kritik bezweifelt,  dass fünf Charaktereigenschaften/Persönlichkeitsmerkmale ausreichen, um ein reales Individuum ausreichend beschreiben zu können. 

Aus meiner Perspektive, von der jedes Individuum seine eigene hat, können die Big-Five zur literarischen Figurenentwicklung durchaus hilfreich sein. Selbst im psychologischen/psychotherapeutischen Sinn mag dies ein hilfreiches Modell sein, um Personen grob Einschätzen zu können.

Jedoch bin auch ich überzeugt davon, dass die individuelle Entwicklung maßgeblich von sozialen, schulischen, beruflichen und kulturellen Einflüssen bestimmt wird. Auf dieser Grundlage erlernt das heranwachsende Individuum gewisse, meist gar typische Reaktion auf Ereignisse, unter Maßgabe der zuvor erwähnten Einflüssen. Jene erwähnten Einflüsse werden von den einzelnen Individuen bzw. von deren Eltern, Lehrer, Ausbildern, Kollegen, Freunden und Verwandten unterschiedlich Gewichtet, und in eine Beziehung zum Individuum (ungeachtet der Natur dieser Beziehung) eingebracht. Somit könnte es der unmittelbaren Umwelt einer Person zukommen, deren Entwicklung maßgeblich zu beeinflussen. Dadurch könnten sich zwei oder mehrere Charaktereigenschaften gegenseitig ergänzen oder negieren und die Person wäre somit erst durch eine tiefere Betrachtung eindeutig zu Charakterisieren/Typisieren.

Einige Charakterzüge könne vorgetäuscht, verdeckt oder gar ganz unterdrück werden. Jede Person will seinem gegenüber, abhängig vom Kontext der Situation, sein beste Seite zeigen.

Mit der Zuname an Alter und Erfahrung können die erlernten Reaktionen durch das erlebende Individuum und für die jeweilige Situationen angepasst, spezialisiert, verfeinert oder gar neu strukturiert werden.

Persönlich scheinen mir die „Big-Five“ als  ein Versuch der Psychologie, den Menschen (dessen Wesen) zu vereinfachen und ihn „vorhersagbar, berechenbar oder gar kalkulierbar“ zu machen. 

Das die Psychologie ein sehr weites und komplexes Feld ist und eine Art von „normalem“ Verhalten zwangsläufig hergestellt werden muss, um „abnormes“ Verhalten eindeutig erkennen zu können, ist selbstverständlich. Jedoch fällt jeder irgendwann einmal oder gelegentlich „aus dem Rahmen“ des „normalen“ Verhaltens. Ob man dies dann sofort als „Krankheit im Geiste“ definieren oder als Einschränkung der Persönlichkeit feststellen muss, ist mehr als fraglich.

Letztendlich sind die Big-Five, nach meiner Ansicht, ein Instrument zur literarischen Figurenentwicklung. Als Eckpunkte des persönlichen Menschenbildes eines Gegenübers hilft es in der Literatur, der Psychologie, der Therapie und im Alltag. Zur psychologisch-/therapeutischen Kategorisierung von „normal“ über „unnormal“ bis hin zu „krankhaft“ könnte es zu Oberflächlich sein.

25. Juli 2017 19:47

Cicero

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